Therapie-, Schul- und Besuchshunde
Therapiehund
Therapiehunde können in ganz verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Von der tiergestützten Therapie in Schulen oder Praxen bis hin zum Einsatz in der Psychotherapie.
Therapiehunde arbeiten im therapeutischen Bereich mit entsprechendem Fachpersonal zusammen und dürfen nicht mit dem Besuchshund gleichgesetzt werden.
Ein Hund kann in der tiergestützten Therapie die Arbeit des Menschen ideal ergänzen und Interaktionen mit Menschen bereichern.
Schulhund
Schulhunde werden in der tiergestützten Pädagogik durch pädagogische Fachkräfte eingesetzt. Lernende können im Klassenzimmer auf vielfältige Weise von einem Schulhund profitieren. Die Anwesenheit eines Hundes kann sich positiv auf das Klassenklima, die individuelle Entwicklung der Lernenden und auf die sozialen und emotionalen Kompetenzen auswirken. Hunde können ideale Lernbegleiter sein und den Lernenden einen anderen Zugang zum Thema Schule und Unterricht ermöglichen.
In der Ausbildung zum Schulhund wird der Hund umfangreich auf das Einsatzgebiet Schule und den Umgang mit Kindern und anderen Menschen vorbereitet. Der Hund muss selbst über sehr gute soziale Kompetenzen verfügen und in seinem Wesen für die Arbeit als Schulhund geeignet sein.
Besuchshund
Das Einsatzgebiet von Besuchshunden ist sehr weitläufig. Es reicht von Besuchen in der Schule oder im Kindergarten bis hin zu Besuchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Hospizeinrichtungen.
Menschen können in allen Lebenslagen auf verschiedene Weise vom Besuch und dem Kontakt eines Hundes profitieren.
Die Ausbildung eines Besuchshundes erfolgt individuell auf das jeweilige Einsatzgebiet des Hundes ausgerichtet. Ein Besuchshund muss gute soziale Kompetenzen mit sich bringen und in seinem Wesen für die Arbeit mit Menschen geeignet sein.